Praxis für Psychotherapie Pannenbäcker

Alternativtext

Die Klärungsorientierte Psychotherapie (nach Professor Dr. R. Sachse) kann in ihrer heutigen Form als eine Variante der kognitiven Verhaltenstherapie betrachtet werden.

Oftmals ist es nicht gleich zu Beginn einer Therapie möglich, die eigenen Schwierigkeiten exakt zu definieren. Dann ist es zunächst notwendig, die eigene Situation genau zu verstehen und zu klären. Im Klärungsprozess kann es zum Beispiel darum gehen, Klarheit darüber zu gewinnen, welche Ziele einer Person besonders wichtig sind, was sie in ihrem Leben genau erreichen oder verändern will, was ihr gut tut und was sie genau zufrieden machen würde in ihrem Leben. So kann zum Beispiel in der Therapie deutlich werden, dass bestimmte Ziele einer Person miteinander in Konflikt stehen, weil sie nicht gleichzeitig erfüllbar sind und sich die Person deshalb wie gelähmt fühlt und sich gar nicht zu einer Handlung entscheiden kann. Ebenso wichtig kann es im Klärungsprozess sein, genau zu beleuchten, was eine Person eigentlich davon abhält, zu tun, was sie gerne tun möchte und für das zu sorgen, was sie zufrieden machen würde. Oft sind es in der eigenen Biographie festverankerte Überzeugungen, die in der Psychologie auch Schemata genannt werden, die einen Menschen daran hindern, das zu tun, was er als eigentlich richtig für sich erkannt hat. In der Therapie geht es darum, diese Schemata genau zu erkennen, zu hinterfragen und zu verändern, so dass sich neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Auch in der Schematherapie (nach Jeffrey E. Young) geht es um die Arbeit mit grundlegenden menschlichen Motiven (z.B. Anerkennung zu erfahren) und in der Biographie entstandenen Überzeugungen (z.B. wertlos zu sein). Diese Annahmen oder Schemata werden in der Therapie herausgearbeitet und durch verschiedene Techniken (Imaginationsübungen und Rollenspiele) verändert.

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